Nach oben
Eine Klinik der Deutschen Rentenversicherung Rheinland

Aktuelles

Hier halten wir Sie gern über aktuelle Veranstaltungen und Neuigkeiten aus unserer Klinik auf dem Laufenden.

 

Rehabilitation in Zeiten von Corona

Trotz schwieriger Bedingungen erfolgreiches Qualitätsmanagement

 

Die Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr hat erneut das Zertifikat für ihre hohe Behandlungsqualität erhalten. Intensiv nahm die Auditorin der Dekra die Abteilungen unter die Lupe. Verwaltungsprozesse, Therapieabläufe und das Management kamen auf den Prüfstand. „Dies stellte uns in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen vor noch größere Herausforderungen als sonst. Umso größer ist daher die Freude über diesen schönen und zugleich verdienten Erfolg - darin ist sich die Klinikleitung einig“ so Christiane Backes, kommissarische Verwaltungsdirektorin. Großer Dank für das überdurchschnittliche Engagement wurde allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgesprochen, denn nur durch ein starkes Team sei dieser Erfolg erst möglich gewesen, so Dr. Caspari, ärztlicher Direktor der Klinik.

 

Alles in allem empfand auch Sabrina Marchetti-Klein, welche jüngst die Nachfolge der QM-Beauftragten antrat, dies als eine spannende Herausforderung. Die Klinik Niederrhein musste sich wie alle anderen Kliniken auf veränderte Bedingungen durch Corona einstellen. Obwohl zwischenzeitlich die Bettenauslastung wieder hochgefahren werden konnte, aber immer noch unter der regulären Belegung liegt, steigt der Arbeitsumfang durch zeitlichen Mehraufwand in allen Bereichen enorm an. Das gesamte Klinik-Team ist bestrebt, den Rehabilitanden auch in Corona-Zeiten eine qualitativ hochwertige Rehabilitation zu ermöglichen. Die Klinikleitung sprach dem QM-Team ebenfalls großen Dank für das Engagement der letzten Monate aus, welches jetzt mit dem erfolgreichen Überwachungsaudit bestätigt wurde. Besonderer Dank ging an Frau Marchetti-Klein, die erfolgreich ihr erstes Audit als QM-Beauftragte an der Klinik Niederrhein absolviert hat.

Sehr geehrte Rehabilitandin, sehr geehrter Rehabilitand,

 

die Corona-Pandemie beeinflusst auch die Durchführung von Rehabilitationen. Wir möchten Sie deshalb schon im Vorfeld über die wichtigsten Aspekte informieren.

 

Wie Sie wissen, ist die wichtigste Vorsichtsmaßnahme, um die Verbreitung der Corona-Viren (CoViD19) zu verhindern, das Einhalten eines Sicherheitsabstandes von mindestens 1,5 m zu anderen Menschen. Um diesen Sicherheitsabstand für Sie auch während Ihrer Rehabilitation einhalten zu können, haben wir die Zahl unserer Rehabilitanden auf unabsehbare Zeit deutlich reduziert.

 

Bei einigen Maßnahmen, wie zum Beispiel der Aufnahmeuntersuchung, einer Blutabnahme, oder auch einer Einzelbehandlung durch einen Therapeuten, kann dieser Sicherheitsabstand natürlich nicht eingehalten werden. Wie Sie wissen, kann in solchen Situationen das Übertragungsrisiko durch das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken (MNS) sehr deutlich gesenkt werden. In unserer Klinik ist daher das Tragen von MNS immer dann Pflicht, wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie anderen Menschen (Mitpatienten oder Klinikmitarbeitern) näher als 1,5 m kommen können. Das Tragen einer MNS-Maske ist daher auch schon bei Ihrer Anreise beim Betreten unserer Klinik vorgeschrieben.

 

Um das Risiko einer Übertragung von CoViD19 weiter zu reduzieren, nehmen wir keine Rehabilitanden auf, die aktuell an CoViD19 erkrankt sind oder bei denen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht. Sie wurden daher ja bereits im Vorfeld telefonisch nach entsprechenden Symptomen (Infektzeichen, Atemnot, Husten, Fieber und ähnlichen) und nach möglichen Kontakten zu infizierten Patienten gefragt und hatten diese verneint. Sollten sich bis zu Ihrer geplanten Aufnahme in der Klinik Niederrhein Änderungen ergeben, teilen Sie uns dies bitte unverzüglich mit. Reisen Sie dann bitte nicht ohne Rücksprache zu Ihrer Rehabilitation an, da wir Sie bei Vorliegen der genannten Symptome oder möglichem Kontakt zu einer infizierten Person nicht zur Rehabilitation aufnehmen würden.

 

Um das Risiko einer Übertragung von CoViD19 für Sie noch weiter zu senken, werden alle neu anreisenden Rehabilitanden bei uns zunächst durch eine Abstrich-Untersuchung auf das Vorliegen von CoViD19 getestet. Wie Sie sicher wissen, tritt bei nicht wenigen Menschen eine Infektion mit CoViD19 auf, ohne dass diese Symptome entwickeln. Diese Menschen können die Viren aber weiter übertragen. Durch die Testung können wir solche asymptomatischen Virusträger erkennen und würden diese dann nicht zur Rehabilitation aufnehmen. Bei der Testung handelt es sich um eine Labor-Untersuchung. Das Ergebnis dieser Untersuchung liegt erst nach einiger Zeit vor (idealer Weise am nächsten Tag!). Das bedeutet, dass Sie nach der Anreise in unserer Klinik zunächst auf einem Isolierzimmer untergebracht werden. Dort wird der Abstrich bei Ihnen durchgeführt. Erst nach dem Eingang eines negativen Laborergebnisses (das heißt, dass bei Ihnen keine Corona-Viren nachgewiesen wurden), dürfen Sie dieses Zimmer wieder verlassen und Ihre Rehabilitation, wie geplant, beginnen.

 

Um sicherstellen zu können, dass Sie Ihre Rehabilitation am Tag nach Ihrer Anreise beginnen können, ist es notwendig, dass Sie spätestens um 11:00 Uhr vormittags in unserer Klinik eintreffen. Andernfalls würde sich die Laboruntersuchung und damit auch Ihr Aufenthalt in einem unserer Isolierzimmer, um einen Tag verlängern. Alternativ können Sie aber auch die o. g. Abstrich-Untersuchung bereits im Vorfeld über Ihren Hausarzt oder das für Sie zuständige Gesundheitsamt durchführen lassen und ein negatives Testergebnis bei Ihrer Anreise mitbringen. In diesem Fall könnten Sie Ihre Rehabilitation unmittelbar beginnen, wobei die Testung möglichst nicht länger als 3 Tage zurückliegen sollte.

 

Um die Einschleppung von Corona-Viren in die Klinik zu verhindern, ist die Klinik Niederrhein auf unabsehbare Zeit für Besucher gesperrt. Das bedeutet für Sie, dass Sie während Ihrer Rehabilitation leider keinen Besuch in der Klinik empfangen dürfen. Sollten Sie bei Ihrer Anreise begleitet werden, darf Ihre Begleitung die Klinik nicht betreten; bitte verabschieden Sie sich dann bereits vor dem Eingang.

 

 

Sehr geehrte Rehabilitandin, sehr geehrter Rehabilitand,

 

leider sind die oben genannten Maßnahmen mit einigen Einschränkungen für Sie verbunden. Wir halten sie aber derzeit für erforderlich, um Ihnen trotz der Corona-Pandemie eine Rehabilitation anbieten zu können, ohne Sie der Gefahr einer CoViD19-Infektion auszusetzen, und hoffen daher auf Ihr Verständnis.

 

Bis bald in unserer Klinik und bleiben Sie frei von Corona.

 

Ihre Klinik Niederrhein

Ihre Sicherheit und die unseres Personals hat höchste Priorität. Sie alle verfolgen aufmerksam die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus.


Wir können Sie beruhigen: unsere Klinik ist nicht betroffen.

 

Vor dem Aufenthalt in unserer Klinik

Alle Patienten werden im Vorfeld angeschrieben und auf Kontakte mit Risikogruppen hin befragt und ob eine aktuelle Symptomatik besteht (bitte erst unmittelbar vor dem Reha-Beginn beantworten/ ausfüllen).

 

Hier finden Sie den Fragebogen zum Download

 

Fühlen Sie sich nicht fit, zeigen sich Anzeichen einer Erkältung oder einer Grippe, so bitten wir Sie, sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen. Suchen Sie keine Praxis auf, sondern lassen Sie sich telefonisch beraten. Falls ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bei Ihnen besteht, bitten wir Sie, den Aufenthalt bei uns zu verschieben. Unser Patientenmanagement vereinbart mit Ihnen die weiteren Schritte.

 

Während des Aufenthalts in unserer Klinik

Bitte achten Sie auf Ihre Handhygiene. Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände so oft wie möglich und halten Sie Abstand zu Personen mit Krankheitssymptomen. Sollten Sie Fragen zum Coronavirus haben, wenden Sie sich bitte an das Klinikpersonal. Nur durch diese Schritte können Infektionsketten unterbrochen werden. Ihre Sicherheit und die unseres Personals hat höchste Priorität.

 

Besucherinnen und Besucher

Aufgrund der momentanen Situation in Zusammenhang mit infektiösen Erkrankungen zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter und auch zu Ihrem eigenen Schutz bitten wir Sie, auf Besuch zu verzichten.

 

Weitere Informationen

Sollten Sie weitere Fragen zum Corona-Virus haben, finden Sie an dieser Stelle wissenschaftlich fundierte Informationen:

 

FAQ zum Corona-Virus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Frau Jennifer Basic ist 37 Jahre alt, lebt in Wuppertal und hat vor Kurzem ihren Rehaaufenthalt in der Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr-Ahrweiler beendet.

 

Im April 2019 bekam sie einen Stoma. Das ist eine künstlich geschaffene Verbindung von einem Hohlorgan zur Körperoberfläche. Typische Beispiele sind der künstliche Darmausgang und der künstliche Blasenausgang. Die Stoma-Anlage kann entweder eine vorübergehende Lösung oder aber dauerhaft notwendig sein. Personen mit diesem Krankheitsbild tragen den grau-beigen Beutel meist gut versteckt unter der Kleidung. Bei Frau Basic ist das nicht unbedingt der Fall.

 

Während der Therapie bemerkte man schnell die verschiedenen farbenfrohen Muster der Hüllen, welche Frau Basic sich für ihre Stomabeutel genäht hatte. Unsere Therapeutin Frau Hoischen bat sie, sich bei der Pflegedienstleitung zu melden. Frau Heinemann, Pflegedienstleitung der Klinik, äußerte ihr positives Feedback und so kam Frau Basic auf die Idee, Freiwillige zum Nähen der Beutel zu animieren. Innerhalb des dreiwöchigen Rehaaufenthaltes konnte sie bereits großes Interesse bei Betroffenen und freiwilligen Helfern wecken und hat der Klinik eine Vielzahl der bunten Hüllen zum Verschenken überreicht. Die Klinik überreichte ihr als Dankeschön einen Blumenstrauß und befragte sie zu ihrer Krankheit und ihren Plänen:

 

Wann mussten Sie sich zum ersten mal mit dem Thema „Stoma" auseinandersetzen?

Anfang des Jahres habe ich die ersten Grundplatten als Halterungskonstruktion zum Probieren erhalten, wie es sein wird. Ich habe viel gelesen und nachgefragt. In Fachbach habe ich eine Gruppe gefunden. Leider war diese nicht so zufriedenstellend. Ich baue gerade selber eine Facebook-Gruppe auf: Kangaroos (Stoma). Hier können sich Betroffene und Interessierte informieren und austauschen.

 

Was hat Sie auf die Idee gebracht mit dem Nähen der Hüllen anzufangen?

Nach dem 17.04.2019 als ich mein Stoma bekommen habe, war es mir immer sehr unangenehm wenn die Bluse mal hochgerutscht ist. Daher kam die Idee, die Hüllen zu nähen.

 

Wie sind Sie auf die Klinik Niederrhein aufmerksam geworden?

Es stand fest, dass ich in die Reha muss. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland hat sich für die Klinik Niederrhein entschieden. Zum Glück. Im Internet liest man viel, aber hier zu sein hat mich überzeugt, dass ich hier richtig bin. Eine der Therapeutinnen, Frau Hoischen hat mir gesagt, dass ich was bewegen kann hier in der Klinik.

 

Welche Erfahrungen/ Reaktionen haben Sie bisher zu dem Thema Stoma erhalten?

Zum Thema Stoma gibt es ganz viele Menschen, die nicht wissen was das ist. Viele Menschen wissen nicht was es bedeutet so etwas zu haben.

In Bezug auf die Beutel-Hüllen sind die Reaktionen sehr positiv nach der Erklärung wofür sie sind und wie sie aussehen. Ich habe dadurch viele Stoffspenden erhalten.

 

Möchten Sie noch eigene Gedanken mit einbringen?

Ich hoffe, dass ich durch dieses Thema die Mitmenschen besser aufklären kann und das die Akzeptanz besser wird. Wir sind Beutelträger, Kangaroos (Stoma).

Sehr begeistert kehrte Jessica Weber an ihren Ausbildungsplatz in der Klinik Niederrhein zurück. Die angehende Kauffrau im Gesundheitswesen hatte kürzlich im Rahmen eines IHK-Auslandspraktikums in Verbindung mit einem ERASMUS-Stipendium mehrere Wochen in einer irischen Gastfamilie verbracht.

 

Aufmerksam hierauf wurde sie in der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr (BBS), die um Teilnehmer warb. Organisiert wurde das Praktikum durch die IHK und außer den Kosten für den Flug und das Taschengeld waren alle weiteren Kosten durch das Stipendium abgedeckt. „Dieses Angebot stieß sofort auf mein Interesse und ich wollte diese Chance unbedingt wahrnehmen", so Jessica Weber. „Zum einen entwickelt man sich durch ein Auslandspraktikum persönlich weiter, verlässt die Komfortzone und verbessert zudem die Englischkenntnisse."

 

So hieß es also für die junge Frau die Koffer zu packen und sich zur neuen Unterkunft bei einer Gastfamilie in Dublin auf den Weg zu machen.

 

Dort angekommen, besuchte sie in der ersten Woche den Englischunterricht am ADC-College und erfuhr schon viel Wissenswertes über Land, Leute und die irische Kultur. Aufgaben wie Telefonate in englischer Sprache zu führen oder aber englische Präsentationen zu halten machten Jessica Weber keine Schwierigkeiten.

In der zweiten und dritten Woche arbeitete sie in einer caritativen Organisation, welche sich für obdachlose Menschen und Migranten einsetzt. Hier durfte sie sogar mit dem „Arzt-Truck" , welcher den Obdachlosen und Migranten zur ärztlichen Notversorgung zur Verfügung steht, durch die Region fahren.

„Die Not der Obdachlosen hat mich tief bewegt und das soziale Engagement der Mitarbeiter sehr beeindruckt", so Jessica Weber.

 

Diese Erfahrungen kann ich nur jedem Auszubildenden empfehlen, so Weber. Glücklich und dankbar ging es für die junge Frau im Anschluss gleich weiter. Sie flog von Dublin nach Moskau, wo sie noch zwei Wochen Urlaub machte.

Gleich an drei Orten stand im vergangenen Advent ein Caritas-Wunschbaum: in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Altenahr und in Sinzig.

 

Die Bäume sind mit Sternen-, Herzen-, Stiefel- und Kerzenanhängern geschmückt. Darauf stehen die Wünsche von Kindern, Familien, Alleinstehenden oder Senioren, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas Ahrweiler begleitet werden. Wünsche konnten dort montags bis donnerstags während der Adventszeit erfüllt werden. Die meisten Herzenswünsche haben einen Wert von 10 bis 50 Euro und betreffen oft ganz alltägliche Dinge wie Winterschuhe, Winterbekleidung, Babypflegeartikel, Pampers, einen Zuschuss zum Kauf von Lebensmitteln für die Weihnachtsfeiertage, einen Gutschein für eine Mitgliedschaft im Sportverein oder einen Schwimmbadbesuch.

 

Die Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr hat sich in diesem Jahr erstmalig dazu entschlossen, auf ihre Weihnachtsgrüße zu verzichten. Der Betrag der sonst für Papier, Geschenke und Versand angefallen wäre, wurde der Caritas Wunschbaumaktion gespendet. Der Ärztliche Direktor, Privatdozent Dr. Reiner Caspari und die kommissarische Verwaltungsdirektorin der Klinik, Christiane Backes, überreichten Frau Schmitten, Caritas Ahrweiler, symbolisch einen Scheck. „Wir hoffen, dass sich weitere Unternehmen und Einrichtungen anschließen und ihren Teil zur Wunschbaumaktion beitragen“, so Christiane Backes. In einem Gespräch mit Frau Schmitten wurde deutlich, wie viele Wünsche an Grundbedürfnissen jedes Jahr die Caritas erreichen. Dies ist ein weiterer wichtiger Grund für die Klinik, sich auch in Zukunft an sozialen Projekten zu beteiligen.

 

 

Newsletter der Klinikkette

Der Newsletter der Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Rheinland erscheint zwei mal im Jahr. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

 

Newsletter 1. Halbjahr 2020

Newsletter 2. Halbjahr 2019

Newsletter 1. Halbjahr 2019