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Eine Klinik der Deutschen Rentenversicherung Rheinland

Aktuelles

Hier halten wir Sie gern über aktuelle Veranstaltungen und Neuigkeiten aus unserer Klinik auf dem Laufenden.

 

Ihre Sicherheit und die unseres Personals hat höchste Priorität. Sie alle verfolgen aufmerksam die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus.


Wir können Sie beruhigen: unsere Klinik ist nicht betroffen.

 

Vor dem Aufenthalt in unserer Klinik

Alle Patienten werden im Vorfeld angeschrieben und auf Kontakte mit Risikogruppen hin befragt und ob eine aktuelle Symptomatik besteht (bitte erst unmittelbar vor dem Reha-Beginn beantworten/ ausfüllen).

 

Hier finden Sie den Fragebogen zum Download

 

Fühlen Sie sich nicht fit, zeigen sich Anzeichen einer Erkältung oder einer Grippe, so bitten wir Sie, sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen. Suchen Sie keine Praxis auf, sondern lassen Sie sich telefonisch beraten. Falls ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bei Ihnen besteht, bitten wir Sie, den Aufenthalt bei uns zu verschieben. Unser Patientenmanagement vereinbart mit Ihnen die weiteren Schritte.

 

Während des Aufenthalts in unserer Klinik

Bitte achten Sie auf Ihre Handhygiene. Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände so oft wie möglich und halten Sie Abstand zu Personen mit Krankheitssymptomen. Sollten Sie Fragen zum Coronavirus haben, wenden Sie sich bitte an das Klinikpersonal. Nur durch diese Schritte können Infektionsketten unterbrochen werden. Ihre Sicherheit und die unseres Personals hat höchste Priorität.

 

Besucherinnen und Besucher

Aufgrund der momentanen Situation in Zusammenhang mit infektiösen Erkrankungen zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter und auch zu Ihrem eigenen Schutz bitten wir Sie, auf Besuch zu verzichten.

 

Weitere Informationen

Sollten Sie weitere Fragen zum Corona-Virus haben, finden Sie an dieser Stelle wissenschaftlich fundierte Informationen:

 

FAQ zum Corona-Virus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Frau Jennifer Basic ist 37 Jahre alt, lebt in Wuppertal und hat vor Kurzem ihren Rehaaufenthalt in der Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr-Ahrweiler beendet.

 

Im April 2019 bekam sie einen Stoma. Das ist eine künstlich geschaffene Verbindung von einem Hohlorgan zur Körperoberfläche. Typische Beispiele sind der künstliche Darmausgang und der künstliche Blasenausgang. Die Stoma-Anlage kann entweder eine vorübergehende Lösung oder aber dauerhaft notwendig sein. Personen mit diesem Krankheitsbild tragen den grau-beigen Beutel meist gut versteckt unter der Kleidung. Bei Frau Basic ist das nicht unbedingt der Fall.

 

Während der Therapie bemerkte man schnell die verschiedenen farbenfrohen Muster der Hüllen, welche Frau Basic sich für ihre Stomabeutel genäht hatte. Unsere Therapeutin Frau Hoischen bat sie, sich bei der Pflegedienstleitung zu melden. Frau Heinemann, Pflegedienstleitung der Klinik, äußerte ihr positives Feedback und so kam Frau Basic auf die Idee, Freiwillige zum Nähen der Beutel zu animieren. Innerhalb des dreiwöchigen Rehaaufenthaltes konnte sie bereits großes Interesse bei Betroffenen und freiwilligen Helfern wecken und hat der Klinik eine Vielzahl der bunten Hüllen zum Verschenken überreicht. Die Klinik überreichte ihr als Dankeschön einen Blumenstrauß und befragte sie zu ihrer Krankheit und ihren Plänen:

 

Wann mussten Sie sich zum ersten mal mit dem Thema „Stoma" auseinandersetzen?

Anfang des Jahres habe ich die ersten Grundplatten als Halterungskonstruktion zum Probieren erhalten, wie es sein wird. Ich habe viel gelesen und nachgefragt. In Fachbach habe ich eine Gruppe gefunden. Leider war diese nicht so zufriedenstellend. Ich baue gerade selber eine Facebook-Gruppe auf: Kangaroos (Stoma). Hier können sich Betroffene und Interessierte informieren und austauschen.

 

Was hat Sie auf die Idee gebracht mit dem Nähen der Hüllen anzufangen?

Nach dem 17.04.2019 als ich mein Stoma bekommen habe, war es mir immer sehr unangenehm wenn die Bluse mal hochgerutscht ist. Daher kam die Idee, die Hüllen zu nähen.

 

Wie sind Sie auf die Klinik Niederrhein aufmerksam geworden?

Es stand fest, dass ich in die Reha muss. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland hat sich für die Klinik Niederrhein entschieden. Zum Glück. Im Internet liest man viel, aber hier zu sein hat mich überzeugt, dass ich hier richtig bin. Eine der Therapeutinnen, Frau Hoischen hat mir gesagt, dass ich was bewegen kann hier in der Klinik.

 

Welche Erfahrungen/ Reaktionen haben Sie bisher zu dem Thema Stoma erhalten?

Zum Thema Stoma gibt es ganz viele Menschen, die nicht wissen was das ist. Viele Menschen wissen nicht was es bedeutet so etwas zu haben.

In Bezug auf die Beutel-Hüllen sind die Reaktionen sehr positiv nach der Erklärung wofür sie sind und wie sie aussehen. Ich habe dadurch viele Stoffspenden erhalten.

 

Möchten Sie noch eigene Gedanken mit einbringen?

Ich hoffe, dass ich durch dieses Thema die Mitmenschen besser aufklären kann und das die Akzeptanz besser wird. Wir sind Beutelträger, Kangaroos (Stoma).

Sehr begeistert kehrte Jessica Weber an ihren Ausbildungsplatz in der Klinik Niederrhein zurück. Die angehende Kauffrau im Gesundheitswesen hatte kürzlich im Rahmen eines IHK-Auslandspraktikums in Verbindung mit einem ERASMUS-Stipendium mehrere Wochen in einer irischen Gastfamilie verbracht.

 

Aufmerksam hierauf wurde sie in der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr (BBS), die um Teilnehmer warb. Organisiert wurde das Praktikum durch die IHK und außer den Kosten für den Flug und das Taschengeld waren alle weiteren Kosten durch das Stipendium abgedeckt. „Dieses Angebot stieß sofort auf mein Interesse und ich wollte diese Chance unbedingt wahrnehmen", so Jessica Weber. „Zum einen entwickelt man sich durch ein Auslandspraktikum persönlich weiter, verlässt die Komfortzone und verbessert zudem die Englischkenntnisse."

 

So hieß es also für die junge Frau die Koffer zu packen und sich zur neuen Unterkunft bei einer Gastfamilie in Dublin auf den Weg zu machen.

 

Dort angekommen, besuchte sie in der ersten Woche den Englischunterricht am ADC-College und erfuhr schon viel Wissenswertes über Land, Leute und die irische Kultur. Aufgaben wie Telefonate in englischer Sprache zu führen oder aber englische Präsentationen zu halten machten Jessica Weber keine Schwierigkeiten.

In der zweiten und dritten Woche arbeitete sie in einer caritativen Organisation, welche sich für obdachlose Menschen und Migranten einsetzt. Hier durfte sie sogar mit dem „Arzt-Truck" , welcher den Obdachlosen und Migranten zur ärztlichen Notversorgung zur Verfügung steht, durch die Region fahren.

„Die Not der Obdachlosen hat mich tief bewegt und das soziale Engagement der Mitarbeiter sehr beeindruckt", so Jessica Weber.

 

Diese Erfahrungen kann ich nur jedem Auszubildenden empfehlen, so Weber. Glücklich und dankbar ging es für die junge Frau im Anschluss gleich weiter. Sie flog von Dublin nach Moskau, wo sie noch zwei Wochen Urlaub machte.

Gleich an drei Orten stand im vergangenen Advent ein Caritas-Wunschbaum: in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Altenahr und in Sinzig.

 

Die Bäume sind mit Sternen-, Herzen-, Stiefel- und Kerzenanhängern geschmückt. Darauf stehen die Wünsche von Kindern, Familien, Alleinstehenden oder Senioren, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas Ahrweiler begleitet werden. Wünsche konnten dort montags bis donnerstags während der Adventszeit erfüllt werden. Die meisten Herzenswünsche haben einen Wert von 10 bis 50 Euro und betreffen oft ganz alltägliche Dinge wie Winterschuhe, Winterbekleidung, Babypflegeartikel, Pampers, einen Zuschuss zum Kauf von Lebensmitteln für die Weihnachtsfeiertage, einen Gutschein für eine Mitgliedschaft im Sportverein oder einen Schwimmbadbesuch.

 

Die Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr hat sich in diesem Jahr erstmalig dazu entschlossen, auf ihre Weihnachtsgrüße zu verzichten. Der Betrag der sonst für Papier, Geschenke und Versand angefallen wäre, wurde der Caritas Wunschbaumaktion gespendet. Der Ärztliche Direktor, Privatdozent Dr. Reiner Caspari und die kommissarische Verwaltungsdirektorin der Klinik, Christiane Backes, überreichten Frau Schmitten, Caritas Ahrweiler, symbolisch einen Scheck. „Wir hoffen, dass sich weitere Unternehmen und Einrichtungen anschließen und ihren Teil zur Wunschbaumaktion beitragen“, so Christiane Backes. In einem Gespräch mit Frau Schmitten wurde deutlich, wie viele Wünsche an Grundbedürfnissen jedes Jahr die Caritas erreichen. Dies ist ein weiterer wichtiger Grund für die Klinik, sich auch in Zukunft an sozialen Projekten zu beteiligen.

Das neue Jahr 2020 beginnt für die Klinik Niederrhein mit einer personellen Veränderung. Matthias Herscheid übernimmt ab sofort die Verwaltungsleitung der Klinik Niederrhein. Sein Vorgänger Reiner Bähr war bereits im September 2019 in den Ruhestand getreten. Seither wurde die Klinik kommissarisch durch Christiane Backes geleitet.

 

DRV-Geschäftsführer Holger Baumann, der ärztliche Direktor Dr. Reiner Caspari sowie Personalleiterin Christiane Backes hießen Matthias Herscheid mit einem Blumenstrauß in der Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr herzlich willkommen.

 

Matthias Herscheid ist 37 Jahre, wohnt in Troisdorf, ist verheiratet und hat eine Tochter. Bisher war er bei den Johannitern an verschiedenen Krankenhausstandorten als Referent der Geschäftsführung und zuvor als Compliance Officer beschäftigt.

 

„Ich freue mich sehr, eine Klinik zu übernehmen, die in der Region sehr gut anerkannt und aufgestellt ist. Dabei kommen uns unsere äußerst motivierten und kompetenten Mitarbeiter sowie die guten Rahmenbedingungen eines Trägers wie der DRV-Rheinland sehr zu Gute. Besonders freue ich mich über die umfassenden Investitionszusagen in den Standort Bad Neuenahr", so Herscheid.

 

 

Newsletter der Klinikkette

Der Newsletter der Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Rheinland erscheint zwei mal im Jahr. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

 

Newsletter 1. Halbjahr 2020

Newsletter 2. Halbjahr 2019

Newsletter 1. Halbjahr 2019